Würzige Gemüsebrühepaste

Diese Gemüsebrühepaste nach dem Rezept meines tollen Ausbilders Sebastian Copien ist ein grandioser Begleiter in der Küche, wenn Du frischen, würzigen Geschmack in Deine Gerichte bringen möchtest ohne dafür zu Fertigpulvern zu greifen oder immer wieder großen Aufwand zu betreiben.

Ein mal in einer etwas größeren Menge hergestellt hat man lange Freude an dieser Gemüsebrühepaste in der Küche. Frisches Gemüse, Umamibomben wie Pilze oder Misopaste und einiges an Salz machen diese Paste zu einer sehr haltbaren und trotzdem frischen Variante der fertigen Gemüsebrühe aus dem Supermarkt.
Es ist eigentlich gar nicht so schwer, würzigen Geschmack in’s Essen zu bringen!

Haltbarkeit durch Salz-Konservierung

Durch den relativ hohen Salzgehalt wird das frische Gemüse konserviert und hält sich dann in einem sauberen Gefäß im Kühlschrank gut ein halbes Jahr und vielleicht noch länger.
Zubereitungszeit: ca. 60min

Zutaten für ca. 2-3 große Einmachgläser

  • 50 g Lauchzwiebeln, in größere Stücke geschnitten
  • 100 g Petersilienwurzel, in größere Stücke geschnitten
  • 100 g Karotten, in größere Stücke geschnitten
  • 50g Pastinake, in größere Stücke geschnitten
  • 125 g Sellerieknolle, in größere Stücke geschnitten
  • 1 Stange Lauch, in größere Stücke geschnitten
  • 100 g Fenchel, in größere Stücke geschnitten
  • 20 g getrocknete Steinpilze und Shiitakepilze, pulverisiert
  • 5 Knoblauchzehen, geschält und gewürfelt
  • 30 g frische Petersilie mit Stängel, fein geschnitten
  • 15 g frischen Liebstöckl, fein geschnitten
  • 4 EL Olivenöl
  • 6 EL Sojasoße (z.B. Tamari)
  • 4 Wacholderbeeren
  • 2 Lorbeerblätter
  • 5 frische Salbeiblätter
  • 1 Prise Rauchpaprika
  • 2 EL helle Misopaste (aus dem Bioladen)
  • 100 g gekochte Kidneybohnen
  • 125 g Salz

Zubereitung 

Alle Zutaten, BIS AUF DAS SALZ, in der Küchenmaschine oder einem guten Mixer zu einer feinen, noch leicht krümeligen Paste mixen. Dann das Salz unterheben, die ganze Masse in saubere Gläser abfüllen und im Kühlschrank lagern. WICHTIG: die Menge an Salz ist notwendig, so dass die Paste gut konserviert und dadurch haltbar bleibt. Hier sollte es auf jeden Fall eine Gemüse-Salz-Konzentration von 6:1 sein. Dadurch kann man dann beim Kochen mit der Paste auf zusätzliches Salzen teilweise komplett verzichten.

Viel Freude mit diesem tollen Küchenhelfer! 🙂

Deine Katinka

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